Schick sehen sie ja aus, die schnuckeligen Magnetkartenleser der meisten Handhelds. Klein, kompakt, quer. Macht ja nichts, dass kurze Lesezonen mehr Lesefehler produzieren. Okay, das Personal, das damit arbeiten muss, ist manchmal genervt; Kunden reagieren mit Spott auf das hektischen Abwischen des Magnetstreifens am Shirt oder aber sehr gestresst, wenn das Servicepersonal seine Durchziehtechnik vor aller Augen trainiert. Aber sie sehen gut aus.
Hauptgründe für Lesefehler sind verwackelte Ziehbewegungen und die liegen in der Regel an mangelnder Führung. Werden Magnetkartenleser nämlich nicht als zentraler Teil des Servicewerkzeuges gesehen, sondern nur als irgendein beliebiges Zubehör, fehlt für die gute Führung oft schlicht der Platz. Dann werden Karten eben vorne quer gezogen, oder durch Leser an der Unterschale, kaum größer als die Karten selbst.
Das ist ein klarer Fall für „form follows function“ und nicht für „design rules“. Natürliches Design führt die Karten während des gesamten Lesevorganges auf der ganzen Länge aufliegend. Das Gerät bleibt dabei in natürlicher Haltung und die Lesebewegung wird in Längsrichtung durchgeführt. Ergebnis: Fehlerfreie Lesevorgänge können so einfach sein.
Weniger Frust, mehr Effizienz.
Quipos. So macht man das.